Rückentraining
Im Rückentraining werden theoretische und praktische Grundlagen zur Anatomie und Physiologie des Haltungs- und Bewegungsapparates sowie zu Haltungsschwächen und Haltungsschäden vermittelt. Dieses Wissen bildet die Basis für ein besseres Verständnis des eigenen Körpers und seiner Bewegungsabläufe.
In den Kursstunden wird es durch gezielte Übungen vertieft: Elemente aus der Körperwahrnehmung, Koordination, Mobilisation, Dehnung und Kräftigung zeigen die gesundheitlichen Effekte der Wirbelsäulengymnastik auf. Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern, muskuläre Dysbalancen auszugleichen und eine stabile, gesunde Körperhaltung zu fördern. Die Teilnahme ist für alle offen – eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht notwendig.
• Übungen zur Körperwahrnehmung – Köperwahrnehmung schult einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper und sensibilisiert für die bei einer Übungsdurchführung im Körper ablaufenden Vorgänge.
• Koordinationsübungen – Koordination dient der Verbesserung des komplexen Zusammenspiels der Sinne, Nerven und Muskeln innerhalb eines Übungsablaufs.
• Mobilisationsübungen – Mobilisation soll vor allem die Beweglichkeit der Bewegungssegmente erhalten. Bei den Übungen werden Gelenke, Muskulatur und Bandapparat gelockert und behutsam mobilisiert.
• Dehnungsübungen – Ziel der Dehnungsübungen ist, Muskelverspannungen vorzubeugen, bereits verspannte Muskelgruppen zu entkrampfen und somit die Beweglichkeit zu verbessern.
• Kräftigungsübungen – Ziel der Kräftigungsübungen ist, die gesamte wirbelsäulen-stützende Muskulatur, vor allem, die tiefe Muskulatur, zu kräftigen.
Alle Infos rund um deinen Kurs
Im Kurs werden sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse vermittelt – mit dem Ziel, die Rückengesundheit nachhaltig zu fördern und Beschwerden vorzubeugen. Dazu gehören:
- Anatomische Grundlagen: Vermittlung von Basiswissen über Aufbau und Funktion des Haltungs- und Bewegungsapparates.
- Haltungsschwächen und Haltungsschäden: Erkennen und Verstehen von Fehlhaltungen und deren Auswirkungen auf den Alltag.
- Übungen zur Körperwahrnehmung: Förderung eines bewussten Körpergefühls und der Achtsamkeit gegenüber eigenen Bewegungsmustern.
- Koordinationsübungen: Verbesserung des Zusammenspiels von Nerven, Sinnen und Muskulatur für sichere Bewegungsabläufe.
- Mobilisationsübungen: Erhalt und Förderung der Beweglichkeit durch sanftes Lockern von Gelenken, Muskeln und Bändern.
- Dehnungsübungen: Lösen von Verspannungen, Verbesserung der Flexibilität und Vorbeugung muskulärer Dysbalancen.
- Kräftigungsübungen: Stärkung der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur – insbesondere der tief liegenden Muskelgruppen.
- Die Teilnahme am Rückentraining ist für alle Altersklassen ohne Einschränkung möglich.
- Bei Verletzungen und Problemen an der Wirbelsäule sollten Sie jedoch Ihren Arzt fragen und in jedem Fall vor Beginn der Übungen mit dem Übungsleiter sprechen.